PD Dr. Rolf Brack

PD Dr.
Rolf Brack


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Universität Stuttgart
Instut für Sport- und Bewegungswissenschaft
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70569 Stuttgart
Deutschland
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Fachgebiet:

Forschung:      

  • Anwendungs- und Evaluationsforschung bezüglich  Trainingssteuerung
  • Expertise und Kompetezen von Trainern
  • Management von Spitzenleistungen im professionellen Teamsport
 

Im Zentrum der Forschungsarbeit steht die wissenschaftliche Generierung von Änderungswissen zu Leistung, Training, Wettkampf und Erfolg und die Dissemination in wissenschaftlich fundiertes, praktisches Handeln. Damit wird ein wissenschaftliches, ein professionelles und ein reformerisches Interesse verfolgt. Das wissenschaftliche Interesse dient dem Erkenntnisgewinn im Hinblick auf Leistung, Training, Wettkampf und Erfolg. Unter professionellem Interesse wird im Sinne eines erweiterten Wissenschaftsbegriffs versucht, die gewonnen Erkenntnisse problemorientiert mit Hilfe adäquater Implementations- und Evaluationsstrategien in die Trainings- und Wettkampspraxis einzubringen und Handlungsalternativen wissenschaftlich zu bewerten. Das reformerische Interesse besteht darin, die vorliegende Trainings- und Wettkampfpraxis zu verbessern und insbesondere auch zu einer Verkleinerung des sog. „Theorie-Praxis-Grabens“ im Bereich der trainingswissenschaftlichen Sportspielforschung im Fach Sportwissenschaft beizutragen.

Aufgrund der Parallelen von Trainings- und Managementlehre soll perspektivisch ein integrativer Ansatz zur Erklärung und Gestaltung des Managements von Spitzenleistungen im professionellen Teamsport entwickelt werden. Als theoretischer Bezugsrahmen dienen kybernetische und synergetische Modellansätze der Trainingssteuerung und strategische und systemische Managementansätze unter besonderer Berücksichtigung von Qualitätsmanagement und Controlling.

Publikationen:
  • Brack, R. (2008). Kompetenz und Expertise von Sportspieltrainern. In A. Woll. W. Klöckner, M. Reichmann & M. Schlag (Hrsg.), Sportspielkulturen erfolgreich gestalten. Von der Trainerbank bis in die Schulklasse (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 182, S. 49-64). Hamburg: Czwalina.
  • Brack, R. (2008). Kreatives Spiel ohne klassische Außen. Integration von gebundenem und freiem Spiel beim HBW Balingen-Weinstetten. Handballtraining 30 (8), 4-15.
  • Brack, R. (2005). Erfolg im professionellen Mannschaftssport – Der Beitrag von Trainings- und Managementlehre. In: Trainingswissenschaft – Facetten in Lehre und Forschung. Festschrift für Prof. Dr. M. Letzelter (S.158-170). Niedernhausen: Schors.
  • Brack, R. & Hohmann, A. (2005). Sportspiel- Trainer und –Trainerinnen. In Hohmann, A.; Roth, K. & Kolb, M. (Hrsg.), Handbuch Sportspiele (S. 401-408). Schorndorf: Hoffmann.
  • Brack, R. (2005). Coaching. In Hohmann, A.; Roth, K. & Kolb, M. (Hrsg.), Handbuch Sportspiele (S. 365-375). Schorndorf: Hofmann.
  • Brack, R. (2003). Trainings-Wirkungs-Analyse der Vorbereitungsperiode im Handball. In Jeschke, D. & Lorenz, R. (Hrsg.), Sportmedizinische Trainingssteuerung (S.215-224). Köln: Sport und Buch Strauß.
  • Brack, R. (2002). Sportspielspezifische Trainingslehre. Wissenschafts- und objekttheoretische Grundlagen am Beispiel Handball. Hamburg: Czwalina.
  • Brack, R. (2001). Mannschaftsführung im Fußball. Aufgaben und Rollen des Trainers. In Wieland, H. (Hrsg.), Strategien des Siegens (S. 202-220). Stuttgart: Nagelschmid.
  • Brack, R./ Getrost, V. (1999): Theorie-Praxis-Integration in der sportwissen¬schaftlichen Lehre. In: Ferger, K./ Giesler, H./ Gissel, N.: Sport gelebt und gelehrt. Gießen, 109-122.
  • Brack, R (1997).: Zusammenhänge zwischen Problemlöseforschung und trainingswissenschaftlicher Sportspielforschung. In: Hossner, E.J./ Roth, K. (Hrsg.): Sport - Spiel - Forschung. Be¬richt über das Sportspiel-Symposium des ISSW Heidelberg und der dvs vom 30.09. - 02.10.1996 in Hei¬delberg. Hamburg, 91-94.
  • Brack, R./ Späte, D./ Klein, G. / König, S./ Feldmann, K. (1997): Wenn der Trainer/ die Trainerin die Schulbank drückt: Die Trainerausbildung als Schnittstelle zwischen Theorie und Pra¬xis. In: Hossner, E.J./ Roth, K. (Hrsg.): Sport - Spiel - Forschung. Hamburg, 243-255.
  • Brack, R. & Bubeck, D. & Pietsch, R. (1996). Spielfähigkeits- und entwicklungsorientiertes Nachwuchstraining im DHB. Handballtraining, 18 (3/4), 4-12.
  • Brack, R. (1983). Trainingswissenschaftliche Leistungsdiagnostik im Volleyball. Konditionelle, technomotorische und anthropometrische Einflussgrößen. Ahrensburg: Czwalina.

Unveröffentlichte Manuskripte

  • Brack, R. (2009). Lehrgangsmaterialien A-Trainer-Ausbildung des DHB.
Lehre:
  • Trainingswissenschaft
  • Methodenlehre
  • Sportmanagement
  • Handball
  • Grundlagen des Leistungssports


Verwaltung:

  • Leitung des Arbeitsgebietes Fachdidaktik
  • Leitung Praktikumsbüro
  • Studienberatung Diplom
  • Studiengangsmanagement Lehramt neu
  • Durchführung der Hochschulauswahlverfahren
Lebenslauf:

Wiss. Ausbildung

  • 2001                   Habilitation und venia legendi für Sportwissenschaft (Universität Stuttgart).
  • 1983                   Promotion zum Doktor der Sportwissenschaft (Dr. sportwiss.)  an
                              der  Johannes Gutenberg-Universität zu Mainz.                                           
  • 1976 bis 1978      Stipendiumsstudium der Sportwissenschaft (Promotion) an der Johannes
                              Gutenberg-Universität Mainz
  • 1976                   Prädikatsexamen als Diplomsportlehrer an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1972 bis 1976      Studium der Sportwissenschaft (Diplom) und Anglistik (Höheres Lehramt) an der
                              Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Berufliche Tätigkeiten

  • Seit 1993           Akademischer Oberrat am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der
                            Universität Stuttgart
  • 1982 bis 1992    Akademischer Rat am Institut für Sportwissenschaft an der Universität Stuttgart
  • 1978 bis 1981    Wiss. Angestellter am Institut für Leibesübungen der Universität Stuttgart
  • seit 1978           Trainings- und Wettkampfbetreuung der Handballmannschaften  der Universität
                            Stuttgart (7x Deutscher Hochschulmeister, 6 x Deutscher Vizemeister)
  • 1976 bis 1978    Lehrbeauftragter am Fachbereich Leibeserziehung der Universität Mainz im
                            Bereich Theorie und Praxis der Sportarten

außerhalb der Hochschule

  • seit 2007            Botschafter der Kampagne „Vorbild sein!“ Württembergische Sportjugend.
                             www.vorbildsein.de
  • seit 1990            Wissenschaftlicher Koordinator innerhalb der Bundeslehrkommission des Deutschen
                             Handballbundes (DHB)  Mitverantwortlich  für die Planung und Durchführung der
                             A-Trainerausbildung des DHB
  • seit 1984            Trainer der Handball-Bundesligamannschaften TSV Scharnhausen, SG Stuttgart-
                             Scharnhausen, SG Frisch-Auf-Göppingen-Scharnhausen, VfL Pfullingen sowie HBW
                             Balingen/Weilstetten
  • 1977 bis 1978     Handball-Bundesligaspieler bei der SG Dietzenbach
  • 1976 bis 1978     Planung und Durchführung von Übungsleiterlehrgängen (C-Lizenz) des Landessportbundes
                             Rheinland-Pfalz
Weitere Angaben:

Sonstige, sportpraktische Qualifikationen

  • European Mastercoach for Handball
  • A-Trainer-Lizenz des Deutschen Handballbundes (DHB)
  • B-Trainer-Lizenz des Deutschen Fußballbundes
 

Mitgliedschaften / Herausgeber- / Gutachtertätigkeiten

  • Mitgliedschaft in der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft
  • Redaktionskollegium der Zeitschrift Handballtraining
 

Sonstiges

  • Lehr- und Vortragstätigkeit für Sportverbände (DHB, LSV, Handballverband Württemberg, Süd- und Nordbadischer Handballverband, Deutsche Olympische Gesellschaft) und Industrieunternehmen (u.a. DaimlerChrysler AG, Bosch AG, EnBW AG, etc.)